| Anwendung Den richtigen Zeitpunkt zum Verlegen von Naturstein, Parkett, Fliesen und Bodenbelägen, oder zum Beschichten von Baustoff-Untergründen bestimmt der Trocknungszustand des Baustoffes und nicht der Zeit- und Finanzplan des Bauherrn, denn gerade der Bauherr hätte den größten Schaden bei mangelhaften Nutzbelägen. Das elektronische Feuchtigkeitsmessgerät eignet sich dazu, in kürzester Zeit den bestmöglichen Überblick über den relativen Feuchtigkeitsgehalt eines Baustoffes an einer großen Fläche zu ermitteln, da man viele Messungen fast zeitgleich an verschiedenen Stellen vornehmen kann, ohne den Baustoff zerstören zu müssen.
Der Feuchtigkeitsgehalt wird direkt als Gewichts-% an einer
Skala angezeigt. Das
Messgerät arbeitet zerstörungsfrei mit einer Tiefenwirkung bis
ca. 6 cm im Baustoff. Das
Messgerät G 812 wurde von der Universität Weimar geprüft wobei
maximale Abweichungen von den Trockenschrankwerten bei
normgerechtem Zementestrich + 0,2 %, bei Anhydritestrichen von +
0,1 % und bei Anhydrit-Heizestrich + 0,4 % bestätigt werden. Beim direkten Vergleich der Messergebnisse zwischen CM-Messgerät, G 812 und Trockenschrank-Methode zeigt das CM-Gerät bei Zementestrich eine Abweichung von -1,4 - -2,0 %. Download der PDF-Dateien :
Aufbau und Messbetrieb Das
Messverfahren beruht auf dem kapazitiven Messprinzip. Beim
Messvorgang wird ein hochfrequentes elektrisches Feld erzeugt, mit
dem eine Kapazität abhängig von der Dielektrizitätskonstanten
des Materials ermittelt wird. Technische Daten G 812
Lieferumfang Das Messgerät wird betriebsbereit in einem Bereitschaftskoffer geliefert und enthält eine Ersatzbatterie und optional einen Funktionsprüfblock. Ein Auszug aus den bisher erschienenen Prüfberichten der Universität Weimar liegt ebenfalls bei. Hinweis Da Baustoffeigenschaften wie z.B. Schichtdicke, Materialdichte, Trocknungsumstände und Baustoffzusammensetzung an jeder Baustelle variieren, kann aus evtl. Folgeschäden kein Haftungsanspruch gegen uns abgeleitet werden. Der Zeitaufwand pro Messung beträgt ca. 5 Sekunden, was einer Kosteneinsparung von ca. € 12,50 pro Messung - gegenüber zerstörenden Messmethoden - entspricht. |
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MFB, Friedhelm Beseke |
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