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Um Holz eine andere
als die natürliche Farbe zu geben, oder diese zu variieren gibt
es die unterschiedlichen Methoden: die älteste Methode ist das
Beizen.
Die Beize ist eine meist wässrige Lösung mit Farbpigmenten.
Holzbeizen sind als Pulver in wasser- oder spirituslöslicher
Form in vielen Farbtönen erhältlich.
Es bietet sich an, die Beize zu benutzen, die vom
Versiegelungshersteller empfohlen wird. Nach dem Einbringen der
Beize muß das Holz nochmals geschliffen werden, weil sich die
Holzfasern durch den Auftrag des Wassers aufrichten. Nach dem
Trocknen der Beize wird der Farbton durch Auftrag von Öl, Wachs
oder Lack intensiviert. Eine weitere Möglichkeit ist das
Färben mit
Versiegelungslacken.
Diese werden wie Öle
verarbeitet, dringen tief in das Holz ein, lassen es dunkler
werden und ergeben eine widerstandsfähige Oberfläche.
Farbvarianten ergeben sich durch das -meisst werksseitig
eingestellte- Untermischen von farbigen Pasten. Die gleiche
Wirkung erzielt man mit.......
farbigem Ölen,
das im Zuge der Orientierung zu Biobaustoffen immer weitere
Verbreitung findet. Öle als Oberflächenbehandlung von Parkett
werden mit Bürsten und Lappen - je nach Saugfähigkeit des
Holzes- ein - bis dreimal aufgetragen. Dadurch füllen sich die
Poren.. Durch die Oxydation des Öles mit dem
Sauerstoff der Luft entsteht eine "Verhärtung" der
Holzoberfläche. Zu beachten ist, dass das Holz dunkler wird; es
handelt sich dabei nicht um ein Färben im eigentlichen Sinn,
vielmehr wird nur die Maserung des Holzes verstärkt.
Kalken
ist eine uralte Methode zur Behandlung bzw. Färbung von
Eichenholz. Dabei wird das Holz mit einer dicken Kalkpaste gefüllt,
nachdem die Poren durch Streichen mit einer Drahtbürste in
Faserrichtung geöffnet wurden und einen Grundlacküberzug
erhalten haben. Nach dem Trocknen der Paste und Entfernen der Überschüsse
wird die Fläche mit Lack überzogen.
Räuchern
- vor allem von Eichenholz- geschieht durch Einfärben mittels
konzentrierter Ammoniakdämpfe. Die Färbung reicht von
Hellbraun bis Schwarzbraun und ist sehr gleichmäßig.
Eichenholz erhält durch Räuchern eine satte und alt aussehende
Tönung; diese Technik wird heute vor allem bei
Restaurierungsarbeiten nach wie vor angewandt. Einerseits kann
die Räucherung als Kesselräucherung durchgeführt werden,
wobei die einzelnen Stücke in einem luftdichten Raum den
Ammoniakdämpfen ausgesetzt wird. Andererseits kann dies auch
auf der Baustelle gemacht werden, indem dort Behälter mit
Salmiakgeist aufgestellt werden, aus denen Ammoniak entweicht
und z.B. den Parkettboden einfärbt. [Achtung: es dürfen bei
dieser Methode keine anderen Hölzer (Türen, Schränke o.ä.)
mit den Dämpfen in Berührung kommen.] Wichtig dabei ist das
anschließende gute Lüften!
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