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Exklusiv - Parkett von MFB: Wissenswertes über
Parkett |
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Voraussetzung für das Kleben von
Parkett ist ein normgerechter Unterboden. Gängige Untergründe sind: Estriche aller Art Spanplatten Trockenbauplatten Der einzusetzende Klebstoff hat den Anforderungen der DIN 281 zu entsprechen. Im Zuge der Neuorientierung sollten lösungsmittelfreie (-arme) Klebstoffe eingesetzt werden, die i.d.R. für Parkett einsetzbar sind. ( Die Vorschriften der einzelnen Hersteller sind zu beachten ) Diese Dispersionsklebstoffe benötigen grundsätzlich einen saugfähigen Untergrund. Sollten aus zwingenden Gründen lösungsmittelhaltige oder Raktionsharzklebstoffe eingesetzt werden müssen, ist die Gefahrstoffverordnung (TRGS 610) zu beachten. Verklebung von Mosaikparkett (Herstellervorschriften beachten) ( Fachbetriebe in Ihrer Nähe ) Die Verklebung dieses Parketts mit Dispersionskleber ist möglich, wenn die Holzfeuchte normgerecht bei ca 9% liegt. Bei Buche/Ahorn (Quell- und Schwindverhalten) sollte besonders auf den trockenen Untergrund und die raumklimatischen Verhältnisse (ca. 20°C / 40-55% RLF) geachtet werden. Der Klebstoff wird gemäß Herstellervorschrift mit dem entsprechenden Zahnspachtel auf den Unterboden aufgetragen und das Parkett innerhalb der klebeoffenen Zeit in das Klebebett eingelegt. Die Verarbeitungstemperatur sollte bei ca. 15° liegen. Der Verbrauch der gängigen Klebstoffe liegt bei etwa 750 g/m² mit einer 3 mm Zahnung. Verklebung von Stabparkett (Herstellervorschriften beachten) ( Fachbetriebe in Ihrer Nähe ) Die Verklebung dieses Parketts mit Dispersionskleber ist möglich, wenn die Holzfeuchte normgerecht bei ca 9% liegt. Bei Buche/Ahorn (Quell- und Schwindverhalten) sollte besonders auf den trockenen Untergrund und die raumklimatischen Verhältnisse (ca. 20°C / 40-55% RLF) geachtet werden. Der Klebstoff wird gemäß Herstellervorschrift mit dem entsprechenden Zahnspachtel auf den Unterboden aufgetragen und das Parkett innerhalb der klebeoffenen Zeit in das Klebebett eingelegt. Die Verarbeitungstemperatur sollte bei ca. 15° liegen. Der Verbrauch der gängigen Klebstoffe liegt bei etwa 1100 g/m² mit einer 4 mm Zahnung. Verklebung von Hochkantlamellen (Herstellervorschriften beachten) ) Die Verklebung dieses Parketts mit Dispersionskleber ist möglich, wenn die Holzfeuchte normgerecht bei ca 9% liegt und der Untergrund saugfähig ist. Der Klebstoff wird gemäß Herstellervorschrift mit dem entsprechenden Zahnspachtel auf den Unterboden aufgetragen und das Parkett innerhalb der klebeoffenen Zeit in das Klebebett eingelegt. Die Verarbeitungstemperatur sollte bei ca. 15° liegen. Verklebung von 10mm - Massivparkett (Herstellervorschriften beachten) Die Verklebung dieses Parketts mit Dispersionskleber ist möglich, wenn die Holzfeuchte normgerecht bei ca 9% liegt. Bei Buche/Ahorn (Quell- und Schwindverhalten) sollte besonders auf den trockenen Untergrund und die raumklimatischen Verhältnisse (ca. 20°C / 40-55% RLF) geachtet werden. Der Klebstoff wird gemäß Herstellervorschrift mit dem entsprechenden Zahnspachtel auf den Unterboden aufgetragen und das Parkett innerhalb der klebeoffenen Zeit in das Klebebett eingelegt. Die Verarbeitungstemperatur sollte bei ca. 15° liegen. Der Verbrauch der gängigen Klebstoffe liegt bei etwa 1100g/m² mit einer 4mm Zahnung. Verklebung von Ein- / mehrschichtigem Fertigparkett (Herstellervorschriften beachten) Die Verklebung dieses Parketts mit 2 - komponentigem Kleber ist ideal, wenn die Holzfeuchte normgerecht bei ca 9% liegt. 2 - Komponentenklebstoffe benötigen unbedingt einen sauberen festen und tragfähigen Untergrund. Bei Buche/Ahorn (Quell- und Schwindverhalten) sollte besonders auf den trockenen Untergrund und die raumklimatischen Verhältnisse (ca. 20°C / 40-55% RLF) geachtet werden. Der Klebstoff wird gemäß Herstellervorschrift vermischt und mit dem entsprechenden Zahnspachtel auf den Unterboden aufgetragen und das Parkett innerhalb der Topfzeit in das Klebebett eingelegt. Die Verarbeitungstemperatur sollte bei ca. 15° liegen. Der Verbrauch der gängigen Klebstoffe liegt bei zwischen 800 und 1100g/m² je nach Zahnung und Parkettart. 2 - Komponentenklebstoffe sind i.d.R. kennzeichnungspflichtig! Verklebung von Holzpflaster (Herstellervorschriften beachten) Holzpflaster kann einerseits im Tauchverfahren (Einzelbenetzung der Klötze mit Bitumen oder Schmelzkleber) oder im üblichen Naßklebeverfahren (Verteilen des Klebers mittels Zahnung C 3 auf den Unterboden) geschehen. Bei letzterem liegt der Klebstoffverbrauch bei etwa 1100 - 1500 g/m². Auch hier können Dispersionsklebstoffe eingesetzt werden. Der Klebstoff wird gemäß Herstellervorschrift vermischt und mit dem Zahnspachtel auf den Unterboden aufgetragen und das Parkett innerhalb der Topfzeit in das Klebebett eingelegt. Die Verarbeitungstemperatur sollte bei ca. 15° liegen. |
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MFB, Friedhelm Beseke |
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