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Exklusiv - Parkett von MFB:
Und die Tristesse am Boden hat ein Ende
Endlich weg vom Alltäglichen...

Wissenswertes über Parkett
Luftfeuchte

Die relative Luftfeuchtigkeit (RF / RLF) ist das Verhältnis der bei einer bestimmten Temperatur in der Luft vorhandenen Feuchtemenge zu der bei dieser Temperatur maximal von der Luft aufnehmbaren Feuchte (Sättigungsmenge).Dies bedeutet, daß sie niemals konstant ist, sondern abhängig von z. B. der Jahreszeit oder den Heizgewohnheiten stark schwankt. Wenn z.B. in der Luft bei 20° C die relative Luftfeuchtigkeit 50% beträgt, dann enthält sie 8.65 g Wasser pro m³, weil Luft bei dieser Temperatur maximal 17,3 g/m³ (also die doppelte Menge) an Feuchtigkeit aufnehmen kann. Der Einfluß auf Bodenbeläge: Wird die eben beschriebene Luft mit Ihrem Feuchtegehalt weiter abgekühlt (auf etwa 10°) beträgt die relative Luftfeuchtigkeit nahezu 100%. Eine weitere Abkühlung bewirkt konsequenterweise einen Überschuß an Wasser, das sich irgendwo im Raum abläßt (Kondensieren -wie etwa das Beschlagen der Scheiben-). Kondensiert das Wasser an kalten Oberflächen kann es zu Schäden führen. Bei Parkett bewirkt dies z.B. Formveränderungen in Form von Quellen. Auf kalten Klebstoffflächen kann es zur Aufhebung der Klebefähigkeit führen. Für die Verlegung von Bodenbelägen sollte die Raumlufttemperatur bei etwa 18° C und die Temperatur des Unterbodens nicht unter ca. 15° C liegen. Die relative Luftfeuchte soll beim Kleben mit Dispersionsklebstoffen 75 % nicht übersteigen. Für die entsprechenden Messungen bietet auch wir Ihnen geeignete 

(Kombi-) Geräte an. 

Nachdrückende Feuchtigkeit

Nachdrückende Feuchtigkeit kann aus dem Untergrund bei erdberührten Decken, aus Rohdecken oder ungenügend trockenen Estrichen aufsteigen. Insbesondere bei dampfdichten Bodenbelägen kann es dabei zur Kondensation in der Klebstoffschicht kommen. Die dadurch bedingten negativen Erscheinungsbilder sind Mängel wie Blasen- und Beulenbildung. Bei Holz und Holzwerkstoffen kommt es zu Quellungen. Estriche müssen vor der Verlegung ausreichend trocken, verlegereif sein. Zum Schutz für aufsteigende Feuchte aus Decken und Untergründen müssen Abdichtungen nach DIN 18195 (Abdichtung gegen drückendes bzw. nichtdrückendes Wasser) vorgesehen werden. Verantwortlich für die Einhaltung der
entsprechenden Regeln und Vorschriften ist der Planer. Ggf. sind entsprechende Hinweisbriefe zu schreiben.

Restbaufeuchte

Jeder Neubau behält in seinen Materialien eine bestimmte Restfeuchte. Für den Bodenbelag betrifft diese vor allem die normengerechte Austrocknung der Unterböden, deren Restfeuchte vor der Verlegung unbedingt ( am besten mittels CM- Gerät) zu prüfen ist. Für den zulässigen Feuchtigkeitsgehalt der verschiedenen Unterböden gelten folgende Erfahrungswerte (wobei für die unterschiedlichen Bodenbeläge z.T. andere Grenzwerte einzuhalten sind):

Estrichart ungefähre Trockenzeit in Wochen zulässige Haushaltsfeuchte in CM - Prozent
Zementestriche ohne
Zusätze
4 - 8 Wochen unter 2,5
Zementestriche
mit Zusätzen
2 - 4 Wochen 2,5 - 3,5
Holzzementestriche 8 - 10 Wochen 6,0 - 8,0
Kaltbitumenestrich 3 - 4 Wochen 2,5 - 3,0
Anhydritestriche 2 - 4 Wochen unter 1.0
Anhydritfließstriche 2 - 4 Wochen unter 0,4
Magnesiaestriche 2 - 4 Wochen 8,0 - 12
Gußasphalt belegereif nach Erkalten keine Anforderung
 
  

MFB, Friedhelm Beseke
Treibstr. 8, 40764 Langenfeld
Tel.: 0 21 73 / 98 59 65
Fax: 0 21 73 / 7 89 39
E-Mail: info@beseke.de

Wir sind Begründer von www.parkettring.de. Hier finden Sie qualifizierte Verlegebetriebe in Ihrer Nähe, die auch unsere Produkte führen

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